Für euer Baby: Lohnt sich ein Thermomix von Vorwerk?
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Für euer Baby: Lohnt sich ein Thermomix von Vorwerk?

Wie auch beim Thema Baby, kann auch das Thema Thermomix die Gemüter erhitzen. Mit diesem Beitrag möchte ich gerne beide Themen miteinander verbinden und euch verraten, ob sich ein Thermomix von Vorwerk für ein Baby lohnt.

Bevor ich auf das Thema lohnt sich ein Thermomix von Vorwerk für euer Baby zu sprechen komme, möchte ich gerne zunächst etwas weiter ausholen. Wenn ich mich richtig erinnere wollte ich einen Thermomix bereits vor unserer Verlobung haben. Mich faszinierte das Kochen mit diesem Gerät, ohne das ich dabei stehen muss. Eine wirkliche Arbeitserleichterung, nach einem manchmal 12 Stunden langen Arbeitstag.

Der sehr hohe Preis ließ mich aber immer wieder überlegen, ob ich es wirklich investieren sollte. Jan fand das damals als unnötig und meinte, dass es nur noch mehr Platz in unserer so oder so zu kleinen Küche weg nimmt. Auch meinte er immer, dass ich mir damals doch ganz frisch eine Kitchen Aid (ein lang gehegter Wunsch von mir) gekauft hatte.

Zu unserer Hochzeit kam das Thema noch einmal auf, denn mein Papa wollte uns gerne die Maschine zur Hochzeit schenken. Dieses mal war Jan aber auch wieder dagegen, wovon ich nicht ganz so begeistert war. Da die Geschenke zur Hochzeit aber für uns beide gedacht waren, wollte ich nicht einfach alleine entscheiden trotzdem einen zu kaufen.

Erlebniskochen mit dem Thermomix von Vorwerk

Emma war schon 7 Monate alt, da hat eine Freundin uns zu einem Erlebniskochen mit einer Beraterin von Thermomix/Vorwerk eingeladen. Den Termin haben wir auch wahr genommen und ich meinte bereits im Vorfeld, dass ich keinen Thermomix mehr haben möchte. Schließlich war Emma so oder so nicht so auf den Brei-Trip und dazu hätte ich ihn nach wie vor als zu teuer gefunden um damit einfach nur Brei zu kochen. Das Erlebniskochen war ganz interessant und natürlich hat auch wirklich alles geschmeckt was gekocht wurde.

Zu meiner Überraschung war Jan absolut begeistert und hatte noch etliche Fragen zu dem Gerät. Schlussendlich haben wir uns den Thermomix aber doch nicht gekauft. Zwar waren wir sehr interessiert und haben auch die ganzen Fragen beantwortet bekommen, allerdings mögen Jan und ich es überhaupt nicht, wenn man uns etwas aufdrängen möchte. Wir haben der Beraterin mehrmals gesagt, dass wir so eine große Anschaffung erst einmal in Ruhe zuhause bereden müssen. Uns wurde dann aber immer und immer wieder vorgeschlagen, dass man den Thermomix auch per Ratenzahlung kaufen könnte.

Thermomix: Eine Erleichterung in der Küche

Nach dem Erlebniskochen ist lustigerweise Jan das Gerät nicht mehr aus den Kopf gegangen, sodass er nun einen Thermomix haben wollte. Wir haben uns diesen dann einige Monate später bei einer Repräsentantin in unserer Nähe gekauft. Der Thermomix ist für uns wirklich eine Erleichterung, natürlich muss man noch ein paar Zutaten zurecht schneiden und auch alles in den Mixtopf „werfen“, aber er kocht eben so ganz für sich allein. Ich kann in der Zwischenzeit dann andere Dinge erledigen, was der Hauptvorteil in meinen Augen ist.

Oft lässt mich Emma immer nur zeitweise etwas vorbereiten und möchte zwischendurch gerne beschäftigt oder einfach nur kurz lieb gehabt werden. Sie schubst mich dann regelrecht von der Küchenarbeitsplatte weg und ich „darf“ einfach nicht weiter kochen.

Wie ich euch in meinem Beitrag Brei für unser Baby – natürlich lief es nicht wie geplant erzählt habe, war Emma leider nicht begeistert von meinen Kochkünsten und hat lieber fertigen Brei aus dem Glas gegessen. Als wir den Thermomix hatten, wollte sie eigentlich nicht mehr so oft Brei essen. Mittlerweile isst unser Kind immer mehr vom Tisch mit.

Wir haben schon einige Rezepte aus der passenden Rezept Kollektion vom „Cookidoo“, dies ist eine Art online-Rezeptsammlung, gekocht und Emma war fast immer begeistert. Viele Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Salate die sie nun mit uns liebend gerne isst und auch schon gegessen hat. Natürlich gibt es auch viele Brei Gerichte aus dem „Cookidoo“ und unsere Freundin hat wahnsinnig viele Rezepte für ihren Sohn ausprobiert. Auch ihr süßer Schatz isst mit voller Begeisterung fast jeden Brei. Er war in ihrem Fall eine absolute Bereicherung zu ihren vorhandenen Küchenmaschinen.

Lohnt sich ein Thermomix von Vorwerk für eine Familie mit Baby?

Natürlich muss man dazu sagen, dass jedes Rezept natürlich auch „ganz normal“ gekocht werden kann. Ganz ohne teure Küchenmaschine. Oft lese ich in Thermomix Facebook Gruppen, dass es auch ein handelsüblicher Stabmixer tut und auch die Aussagen, dass die Rezepte in einem herkömmlichen Kochtopf gekocht werden kann, sind immer wieder zu lesen. Allerdings ist die Guided-Cooking-Funktion des Thermomix, eine Art Schritt für Schritt Anleitung, sehr angenehm. Einfach die Zutaten in die Maschine werfen, die auf dem Display stehen. Mit der eingebauten Waage ist kochen mit dem Thermomix wirklich kinderleicht.

Ich finde, das dass kochen mit dem Thermomix eine wirklich große Arbeitserleichterung ist. Vor allem als „Tragemama“. So spritzt nichts und man hat sehr viel weniger zum spülen. Während der Brei und auch die anderen Gerichte im Thermomix zubereitet werden, habe ich Zeit die Küche bereits etwas aufzuräumen oder natürlich auch um mich um Emma zu kümmern.

Für uns persönlich ist der Thermomix ein gutes Hilfsmittel in der Küche. Hätten wir diesen schon in der „Breiphase“ gehabt, hätte ich sicherlich viel mehr Breie ausprobiert. Beim nächsten Kind, werde ich sicherlich den Thermomix dafür nutzen um selbst gekochte Breie zu füttern. Allerdings würde ich allein für die Babybrei Zubereitung den Thermomix nicht kaufen. Dafür seien wir mal ehrlich ist das Gerät einfach zu teuer.

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